Was mich bewegt

 

Was mich bewegt

 

Unser Leben ist ein langer Weg, schön und schwer. Gott hat mich nicht allein gelassen auf diesem Weg.  Erich Franz

Träume leben

Da fährt jemand ans Meer, findet solche tollen Muscheln wie auf dem Titelfoto, legt sie kunstvoll in den Sand, setzt sich daneben und träumt vor sich hin. Und hofft plötzlich, dass die eigenen Träume in Erfüllung gehen. Was für eine Kraft aus diesem Bild spricht!
Hoffnung hat Zukunft. Hoffnung hat Konjunktur. Hoffnung hat Träume.
Gerade im Sommerurlaub. Am 1. Juni war Meteorologischer Sommerbeginn !
Eine groß angelegte Studie untersuchte vor wenigen Jahren die Träume der Deutschen und sortierte sie nach Illusion und Wirklichkeit.
Ein besonderes Augenmerk legten die Forschenden dabei auf die Altersträume der Menschen. Das fand ich interessant, weil sich auch meine Träume und Hoffnungen mit meinem voranschreitenden Lebensalter zum Teil deutlich veränderten.
Eine der Hoffnungen, die ich erst im Laufe der Zeit zu träumen begann, möchte ich so formulieren: Ich hoffe sehr, dass mir auf der letzten Strecke meines Lebens einmal die Hoffnung nicht ausgeht!
„Ich sehe den Menschen an ihren Augen an“, schreibt Henning Scherf im Vorwort zu jener Studie, „ob sie im Alter noch Träume haben.“ Das Leben im Alter weitet sich aus und differenziert sich zugleich.
Noch vor hundert Jahren haben Eltern nur selten die Heirat ihres jüngsten Kindes erlebt. Heute können sie oft sogar die Heirat ihrer Enkel erleben. Das wird in Zukunft seltener – es gibt immer weniger Enkel. Der Anstieg unserer Lebenserwartung und der gesellschaftliche Wertewandel erfordern einen neuen Hoffnungsbegriff für die Generationen.
Unser Leben ist ein langer Weg, schön und schwer. Gott hat mich bisher nicht allein gelassen auf diesem Weg. Ich will glauben, dass es so bleibt. Und bald im Urlaub an einem der für mich schönsten Strände dieser Welt Muscheln sammeln, sie vor mich hinlegen und zu träumen beginnen.

Herzlichst, Ihr Pastor Matthias Zehrer (im Sinne von 1. Petrus 3,15)